Informationen

Im Folgenden finden Sie wichtige Fragen die bisher bereits zum Projekt gestellt wurden sowie Informationsmaterialien mit weiteren Fakten und Hinweisen.

FAQ’s

Die Stadt Freilassing hätte laut Prüfung der Stadtverwaltung kein Anrecht gehabt ein Vorkaufsrecht für dieses Grundstück auszuüben, da dieses bereits bebaut war. Damit war der Kaufvertrag, der vom Kreistag genehmigt wurde, gültig.

Nein, beim Verkauf der Grundstücke durch den Landkreis war die derzeitige Wohnungsknappheit in der Stadt Freilassing ein wichtiges Thema. Nachdem die Errichtung eines Pflegeheims auf einem der Grundstücke nicht umgesetzt werden konnte, sollten diese zum Zweck der Wohnraumschaffung veräußert werden. Im Laufe dieses Verkaufsprozess wurden die Bieter dazu aufgefordert, ein Konzept für eine Mischung aus Miet- und Eigentumswohnungen zu erstellen. Auf dieser Basis wurde die Entscheidung für die Matulus Garten GmbH getroffen. Hinzu kommt, dass der Landkreis allen Bietern von Anfang an klar gemacht hat, dass eine bauliche Verwertung nur mit Hilfe der Stadt Freilassing erfolgen kann. Sowohl Mitspracherechte, als auch Bedürfnisse der Kommune waren also von Anfang an ein wichtiger Aspekt der Entwicklung der Grundstücke.

Der von der Stadt eingesetzte Lenkungskreis zur Umsetzung der Ziel des ISEK, hat sich öffentlich klar positioniert und die Vereinbarkeit des ISEK mit der Bebauung des Matulusgarten festgestellt. Insbesondere die Schaffung von Wohnraum ist ein wichtiges Ziel im ISEK.

Die Stadt ist Herrin des Verfahrens. Die Verwaltung prüft alle eingehenden Pläne und Gutachten, die durch die Vorhabenträger bzw. Fachplaner erstellt werden und gibt entsprechende Empfehlungen an den Stadtrat. Der Stadtrat kann durch seine Entscheidungen jederzeit Änderungen am Bebauungsplan erwirken und muss zuletzt auch dem Bebauungsplan zustimmen, so dass dieser in Kraft treten kann.

Es wird derzeit ein Verkehrskonzept erstellt, dass eine Überlastung der vorhandenen Straßen verhindert. Gerade durch die Planungen der Tiefgaragen Zu- und Ausfahrten, sowie die Anordnung der oberirdischen Parkmöglichkeiten soll eine Steuerung der Verkehrsströme ermöglicht werden.

Das Ziel ist, möglichst wenig Fläche zu versiegeln, dafür haben wir eine lockere Bebauungsstruktur mit zwei/drei bis vier Geschossen gewählt, so dass trotzdem genügend Wohnungen entstehen. Zudem sollen die dann vorhanden Grünflächen aufgewertet werden, so dass viele Nutzungen möglich sind und die Natur sich dort weiter entwickeln kann.

Durch die intelligente Durchwegung des neuen Quartiers mit vielen Frei- und Grünflächen kann das Areal weiterhin von den Patienten für Spaziergänge verwendet werden. Außerdem entstehen dort Plätze zum Ausruhen und Erholen.

Die Fahrten in das neue Quartier sollen durch ein Verkehrskonzept gesteuert werden, so dass neben dem Verkehr auch Lärm und Abgase entsprechend geleitet werden. Darüber hinaus werden verkehrsfreie Flächen im Quartier selbst entstehen. Durch verschiedene Angebote, wie Fahrradgaragen, sollen zudem Fahrten mit dem Auto verringert werden.

Fakten

Krankenhauserweiterung

In den letzten Wochen wurde immer wieder versucht, Ängste und Sorgen über den Fortbestand der Kreisklinik in Freilassing zu streuen. Deshalb haben wir uns entschlossen, gemeinsam mit unserem Architekten zu überlegen, wie eine Weiterentwicklung der Klinik neben dem Matulusgarten möglich ist.
Wie den Plänen zu entnehmen ist, kann auf den Grundstücken der Kreisklinik im Süden des bestehenden Gebäudes noch einmal dieselbe Geschossfläche wie im heutigen Bestand entstehen. Damit ist das Krankenhaus auf jeden Fall baulich langfristig gesichert.
Mit unseren Angeboten in der Tagespflege, dem betreuten Wohnen, den Mietwohnungen in unterschiedlichen Preiskategorien und der qualitativen Gestaltung der Freiflächen, ist der Matulusgarten in vielen Bereichen eine hervorragende Ergänzung zum Krankenhaus.
Hier finden Sie unser Factsheet zum Thema.
Das heißt, durch den Verkauf der Grundstücke und unsere Bebauung wird die Erweiterung des Krankenhauses nicht verhindert – im Gegenteil: sinnvolle medizinische Nutzungen ergänzen den Standort.

Höhenvergleich

Die Vertreter des Bürgerbegehrens versuchen mit einem Vergleich falsche Tatsachen über die Struktur der neuen Bebauung am Matulusgarten zu verbreiten. Das neue AWO-Gebäude ist entgegen den Behauptungen nicht niedriger, sondern höher als die Häuser am Matulusgarten. So überragt die AWO das Haus 1 um 2,48m und das Haus 3 um 1,58m.

Insgesamt werden die neuen Gebäude am Matulusgarten zwischen zwei und vier Geschosse haben, wobei die oberen Stockwerke ab dem zweiten Obergeschoss nach hinten zurückspringen. So wirkt die Höhenentwicklung verträglich und straßenseitig kaum erkennbar.
Mit der insgesamt lockeren Bebauung soll ein Übergang zwischen dem deutlich höheren Krankenhaus und dem Wohngebäude am Petersweg zur Bebauung gegenüber der Matulusstraße geschaffen werden.
Hier finden Sie die Plandarstellungen im Vergleich und weitere Informationen in unserem Factsheet. Wenn Sie sich den gesamten Plan ansehen wollen, können Sie sich gerne auf dieser Seite den Bebauungsplan genauer ansehen. Das heißt, wir bauen nachbarschonend, rücksichtsvoll und eingepasst in die Umgebung.

Energieversorgung

Der Matulusgarten soll ein modernes Quartier werden, in dem alle Genrationen und Einkommensgruppen gerne wohnen und leben. Deshalb soll auch die die Energieversorgung so gestaltet werden, dass nicht nur möglichst wenig CO2 verbraucht wird, sondern die Kosten für die neuen Bewohner möglichst gering bleiben.

Aus diesem Grund wollen wir für den Matulusgarten ein Quartierslösung aus Biomethan, Pellets-Blockheizkraftwerken und einer PV-Anlage auf den Dächern entwickeln.

Laut den ersten Berechnungen, die auf unseren derzeitigen Planungen beruhen, würden wir durch die Umsetzung des Konzepts mit einer Biomethananlage für die Grundlast und zwei Pelletsanlagen für die Mittel- bzw. Spitzenlast den CO2-Ausstoß im Vergleich zu einer Heizanlage auf Öl-Basis  um beinahe 79% senken.

Die jährlich eingesparte Menge an CO2 entspricht 663.013 km Fahrtstrecke eines durchschnittlichen Autos mit Verbrennungsmotor. Diese Strecke würde bedeuten, die Erde 16,5 Mal zu umrunden.

Darüber hinaus werden wir durch die PV-Anlage mit Batteriespeicher und das Blockheizkraftwerk ca. 80% des geplanten Stromverbrauchs vor Ort erzeugen. Damit können wir auch unserer E-Ladestationen teilweise mitversorgen können. Damit würden die dort geladenen Fahrzeuge, bei einem durchschnittlichen Bedarf von 20kw je 100 Kilometer, 184.000 km mit Strom aus dem Matulusgarten fahren können

WEiter Informationen finden Sie in unserem Factsheet.

Das heißt, wir minimieren Feinstaub und agieren klimaschonend – ganz im Sinne der jungen Generation.

Umwelt- und Naturschutz

Im Rahmen des vorhabenbezogenen Bebauungsplans für den Matulusgarten wurden auch umfangreiche Untersuchungen zur Tierund
Pfl anzenwelt vorgenommen und die Ergebnisse in einem Umweltbericht zusammengefasst. Diese Erkenntnisse sind eine wichtige
Grundlage für die Planungen des Projekts. Nur wenn alle zum größten Teil gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen erfüllt
werden, kann der Bebauungsplan am Ende genehmigt werden.

Die gewachsene Pflanzen- und Tier-Vielfalt im Areal war von Anfang an ein wichtiger Aspekt der Planungen. Der nun vorliegende Entwurf ermöglicht es die bestehenden Qualitäten noch aufzuwerten und verpflichtet uns zu umfangreichen Ausgleichsmaßnahmen für die Eingriffe in die Umwelt. Damit ist klar, auch im Bereich des Natur- und Umweltschutzes erfüllt das Projekt alle Ansprüche – der Matulusgarten ist auch in ökologischer Hinsicht ein Leuchtturmprojekt.

Weiteres finden Sie in unserem Factsheet.

Downloads und Link

Bebauungsplan

Vorhaben- und Erschließungsplan

Freiflächenplan

Freiflächenplan

Info-Broschüre

Infobroschüre

Eröffnung des Ladens

Pressemitteilung

Thementag Architektur

Pressemitteilung

Thementag Energie

Pressemitteilung

Factsheet Energie

Factsheet

Factsheet Höhenentwicklung

Factsheet

Factsheet Krankenhauserweiterung

Factsheet

EOF-Förderung

Beschreibung durch die Regierung von Oberbayern